Aktuelles

Fairer Kaufladen in der Villa Kunterbunt

Ina, Leonie und Lotta präsentieren die fairen Waren.

Anlässlich der Fairen Wochen 2017 hatten die Erzieher für die Kita-Kinder der Villa Kunterbunt einen Fairtrade-Kaufladen eröffnet. Hier fanden die Kinder ausschließlich faire, regionale und saisonale Produkte in den Regalen. Mit einem Einkaufschip auf dem das Fairtrade-Logo zu sehen ist, einem Stoffbeutel oder Korb wurden den Kindern spielerisch erklärt, was fairer Handel bedeutet und was sie beim Einkauf mit ihren Familien dazu betragen können.

Das bekannte Fairtrade-Logo schlängelte sich wie ein roter Faden dabei durch die Woche. "Aspekte wie eine gerechte Bezahlung, damit die Familien ihren Lebensunterhalt bestreiten können und dass Kinder statt zu arbeiten eine Schule besuchen sollen, verstehen auch schon Kindergartenkinder“, berichtet Kita-Leiterin Sigrun Kampen. Mit Info-Material und Tipps, wie wir unser Einkaufsverhalten fairer gestalten können, werden die Eltern und Kinder der seit 2013 von Faire Kita NRW ausgezeichneten Einrichtung, regelmäßig gebrieft.  

Die Villa-Maxi-Kinder besuchten den Dinslakener Eine-Welt-Laden und waren auf dem Wochenmarkt einkaufen. Bei einem gemeinsamen Frühstück mit fair gehandelten Lebensmitteln berichteten die Kinder den anwesenden Eltern, was sie gelernt haben und ließen es sich schmecken.

Unterstützt wird die Kita in ihren Aktivitäten durch das lokale Agendabüro DInslaken und das Netzwerk faire Kita in der Metropole Ruhr.

Fremde Kulturen kennenlernen

Im Rahmen einer virtuellen Weltreise besuchen die Kinder der Villa Kunterbunt Dinslaken in diesem Halbjahr den Kontinent Afrika. „Mit Geschichten, Musik und themennahen Aktionen bringen wir den Kindern so fremde Kulturen näher“, erklärt Kita-Leiterin Sigrun Kampen. In diesem Zusammenhang kommt Maggie Seidel aus Voerde seit Januar 1x wöchentlich in die Einrichtung und gibt den Zwei- bis Sechsjährigen Trommelunterricht. "Die Volksbank Dinslaken hat uns dazu 10 afrikanische Trommeln finanziert“, berichtet Kampen weiter. In der vergangenen Woche besuchte Anne Doemen von der Vobadin die Elterninitiative und durfte natürlich auch mit trommeln: „Es macht den Kinder so viel Spaß und das unterstützen wir sehr gerne.“

Neues Material für die Stadtbibliothek

Mit Fußballkoffer, Schokobag und Literatur im Gepäck verabredeten sich Kitaleiterin Sigrun Kampen und Agenda-Beauftragte Lucie-Maria Rodemann mit Edith Mendel und Karina Kuta von der Stadtbibliothek Dinslaken, um gemeinsam Ideen und Pläne für die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung Dinslaken“ zu schmieden. Der Fußballkoffer mit originalen Nähutensilien vom Fairhandelshaus GEPA und praktischen Anleitungen über die pädagogische Anwendbarkeit in Bildungseinrichtungen wurde von Sigrun Kampen aus der FairenKITA Villa Kunterbunt zusammengestellt und erprobt. Vier Bände der Autorin Susanne Schubert von Leuchtpol, einem Projekt für Nachhaltigkeit im Elementarbereich, wird der interessierten Bibliothekskundschaft zukünftig zur Verfügung stehen. Leicht verständlich und mit viel Praxisbezug geben vier Bände aus dem Verlag Das Netz eine Hilfestellung dabei, gemeinsam mit Kindern Nachhaltigkeit zu entdecken, zu verstehen und zu gestalten. Was in der Kindertageseinrichtung oder in der Schule gelernt wird, ist häufig Anstoß für eine Weiterführung im Privaten.

Weiter siehe:

www.dinslaken.de/de/agenda-news/netzwerk-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-dinslaken-mit-erweiterten-methoden/

Auf virtueller Weltreise dem Fremdsein begegnen

Vor gut einem Jahr begaben sich die Kinder der KITA Villa Kunterbunt in Dinslaken mit ihren Erzieherinnen auf eine virtuelle Weltreise, um fremde Länder, Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. So reisten sie über Italien, die Türkei und Indien nach China. Bei den letzten beiden Stationen lag es nahe, sich intensiver mit Tee zu beschäftigen. Wer hätte den Kindern besser die Besonderheiten und vielfältigen Aspekte des Tees vermitteln können als Christian Dza, Teesommelier und Inhaber des TeeGschwender Fachgeschäftes in Dinslaken. An neun Stationen konnten die Kinder Tee riechen, schmecken, fühlen, zubereiten, erkennen und unterscheiden lernen. Das dabei erworbene Zertifikat als „TeeKids“ wurde belohnt mit einer großzügig gefüllten Tasche von TeeGschwender. Die Kinder waren hocherfreut, als sie darin auch eine Probe Tee mit dem ihnen bekannten Fairtrade Logo entdeckten. Lieblingstee des Tages wurde der Bambus-Erdbeertee, stellte er doch eine Brücke zwischen der bekannten Erdbeere und dem in China erworbenem Wissen über Bambus her.